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29.12. - Salty Doks: „Drent & Herent“


19.00 Uhr - DAS KINO - Eintritt frei! Der Regisseur Martin Hasenöhrl ist anwesend

Das Aperschnalzen ist in der Bayerisch-Salzburgischen Grenzregion ein fest verankertes Peitschenknall-Ritual. Heute dient es freilich nicht mehr so sehr dem Vertreiben der bösen Wintergeister als vielmehr dem Wettkampf. Ein Höhepunkt dabei ist das Große Rupertigaupreisschnalzen, zu dem jährlich über 1500 Schnalzer aus Bayern und Salzburg pilgern, um die begehrte Trophäe zu erschnalzen. DRENT UND HERENT taucht nun ein in den soziokulturellen Mikrokosmos des Aperschnalzens, zeigt das sportive Brauchtum von innen heraus – und zwar mit sehr viel Beobachtungswitz und Detailgenauigkeit: Der Regisseur und Schnalzer Martin Hasenöhrl hat für seinen Film die Peitsche gegen die Kamera eingetauscht und seine Mannschaft, die »Passe Gois IV«, sechs Wochen lang bei ihrem Training für den Großen Preis begleitet – eine Mannschaft, deren Markenzeichen im Sound, wenn man so will, der »zornige Takt« ist. Um aus dem zornigen Takt aber auch einen perfekten zu machen, bedienen sich die Schnalzer mittlerweile modernster Messtechniken, überprüfen nach jedem Durchgang akribisch die Fehlerquote am Laptop. Brauchtum meets the digital age (Lukas Maurer).

CREDITS Buch, Regie, Schnitt: Martin Hasenöhrl Kamera: Martin Hasenöhrl, Markus Schulze, Marcus Bartos, Peter Schreiner Ton: Leonhard Schwärz Produktion: Martin Hasenöhrl, Kunsthochschule für Medien Köln FÖRDERUNG: offscreen – offenes film forum salzburg, Gemeinde Wals-Siezenheim FESTIVALS: Max-Ophüls-Preis Saarbrücken – Reihe Spektrum Diagonale Graz (Preis für die beste künstlerische Montage Dokumentarfilm 2008) Stranger than fiction Köln Filmvestival Radstadt Salzburger Bergfilmfestival Filmarchiv Austria - Reihe Contemporary Day


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