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26.04. - Präsentation der Abschlussfilme der School of Documentary 2018/19


18:30 Uhr - DAS KINO

Wir präsentieren die Abschlussfilme unserer diesjährigen School of Documentary.

Karten unter +43 662 87 31 00 15 - Eintritt: 8 EUR

Die Jäger vom Bosporus – ein Film von Hans-Peter Traunig

„Was bewegt einen Jäger? Emotionen in Verbindung mit der Leidenschaft zu “jagen” einfangen und sich der Seele dieser Menschen annähern ist das Thema des Kurzfilms. In direkten Gesprächen fange ich das Wesen der Jäger vom Bosporus ein und begleite sie ein Stück durch Istanbul.“ (Hans-Peter Traunig)

Zwischenstation Leben - Ein Film von Jurij Diez

Vladimir Vertlib, geboren am 2. Juli 1966 in Leningrad (heute St. Petersburg), 1971 emigriert mit seinen Eltern und beginnt eine unglaubliche Odyssee mit Zwischenstationen in Israel, Österreich, Italien, den Niederlanden und den USA, um 1981 wieder, aber diesmal endgültig in Österreich anzukommen.

Seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller, lebt in Salzburg und Wien. Vertlib schreibt Romane, Erzählungen und Essays. Seine Themen sind Flucht und Fremdsein, Identität und die Suche danach. Seine Romanfiguren sind authentisch, wie er selbst.

Sein Leben ist kaleidoskopisch. Oder ist er schon längst zu einer Figur eines noch nicht fertig geschriebenen Romans geworden? Vladimir ist in der Welt der Literatur angekommen. Ob das jetzt seine Heimat ist?

Mieten Fressen Leben - Ein Film von Ragna Heiny und Heinz Schoibl

"Leistbares Wohnen ist aktuell in aller Munde, aber der Begriff Leistbarkeit bleibt unscharf. Tatsache ist, dass der 'Wohnungsmarkt' in mehrere Segmente unterteilt ist, die sich in Bezug auf das Preisniveau mit zunehmender Geschwindigkeit voneinander entfernen. Dies führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer scherenförmigen Kluft zwischen Einkommen einerseits und Wohnkosten zum Anderen." (Heinz Schoibl)

Die Brücken denen die darunter wohnen - Ein Film von Nikolaus Stockinger

"Wohnraum in Salzburg ist bekanntlich knapp. Was das genau heisst, versteht man, wenn man sich mit prekär lebenden Personen auseinandersetzt. Manche kommen bei Freund*Innen unter, manche müssen draußen übernachten. Der Alltag ist geprägt von Ausgrenzung, Polizeischikanen und dem Gefühl in der reichen Stadt nicht willkommen zu sein. Schaut man genau hin, findet man jedoch auch eine ungewohnte Herzlichkeit und Solidarität. Und auch ein klares Selbstverständnis, das jeder Unterwürfigkeit entbehrt. Eine utopische Spurensuche zwischen mittelalterlichen Mauern." (Nikolaus Stockinger)


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