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4.3., 18:30 Uhr, in der FÜNFZIGZWANZIG – SALTY DOKS zeigt Ella Hochleitners Doku "Zwa Traurige Buam" (OmeU), Q&A mit der Regisseurin, Eintritt frei!

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  • 1 Min. Lesezeit

Die Salzburgerin Ella Hochleitner ist eine bescheidene und zugleich anspruchsvolle Filmemacherin. Sie braucht meist nicht mehr als eine Handkamera. Was sie einfordert: Nähe zu den Protagonist:innen.

Mit „Zwa Traurige Buam“ begibt sich Ella Hochleitner mit Vater und Onkel auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Als junge Soldaten und Kriegsgefangene erlebten sie den Zweiten Weltkrieg in Slowenien, Kroatien und Serbien – darüber gesprochen wurde bisher kaum. Beharrlich und einfühlsam bringt die Filmemacherin die Erinnerungen ins Rollen. Zwischen Hotelzimmer-Gesprächen und Ortsbesuchen entstehen schonungslose Dialoge über Schuld, Verdrängung und widersprüchliche Wahrheiten. Ohne moralischen Zeigefinger, aber mit genauer Neugier sucht der Film Verständnis statt Verurteilung. Eine persönliche Spurensuche, bei der familiäre Loyalität, historische Verantwortung und brüchige Erinnerung aufeinandertreffen – und zwei „traurige Brüder“ sich tastend der eigenen Geschichte nähern.

Wir zeigen den Film mit englischen Untertiteln.

Zwa Traurige Buam. Regie: Ella Hochleitner, Schnitt: Timothy McLeish, Musik: Andreas Schilling, mit Peter und Ernst Hochleitner u.a. (A 2006, 96‘, OmeU)




 
 
 

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